Heute haben wir es beim Aufstehen wieder ein wenig schleifen lassen und prompt die Quittung bekommen. WÄRME. Das Zelt musste auch wieder nass eingepackt werden, da abermals kein Lüftchen wehte, um das Kondenswasser verschwinden zu lassen.
Was soll’s, weiter Richtung Osten. Falls es jemand interessiert? Die Landschaft ist wie gestern.
Na bitte, aber jetzt. Jetzt hat uns der lange Arm der Korruption eingeholt. Aber vielleicht lag es auch nur daran, dass EF genau vor einem Straßenposten über die Sperrlinie fahren wollte. Also ab in die „Mautstation“. Um es kurz zu machen, von zuerst 30€ auf 10€ runtergehandelt. Und für 10€ durften wir dann sogar mit Straßensicherung über die Sperrlinie fahren.
........ da, da hinten ist sie: Die Grenze nach Russland. Doch bevor noch einmal die ukrainischen Grenzer mit uns ihren Spaß haben sollten, mussten wir uns erst noch schnell eine Versicherung für Russland kaufen. Aber das hatte man uns schon in Berlin, im Reisebüro, erzählt. Ca. 70€. Wir haben bis heute nicht versucht herauszufinden, ob man die Versicherung nicht woanders auch hätte billiger kaufen können. Das wollen wir auch nicht wissen.
So, und los geht’s – nachdem die ersten Grenzer mit unseren Papieren soweit zufrieden waren, erklärte der eine von denen die Grenze ab jetzt für 2Std geschlossen und grinste dabei. Alles klar. Wir fragten wie viel? Pro Person 10€. Mit etwas Schauspielerei, von wegen kein Geld mehr und wie wild rumsuchen, haben wir dann insgesamt satte 10€ zusammengekratzt und dem Grenzer noch einmal den Pass zur „Nachkontrolle“ gereicht. Schon hatten sich die Öffnungszeiten wieder zu unseren Gunsten geändert.
Bei den nächsten Beamten durften wir dann ALLES auspacken. Kein Problem. Macht man doch gerne, wenn es draußen so schön warm ist. MUFF! Auch hier kam dann irgendwann die Frage, ob wir nicht einen kleinen Obolus entrichten möchten? Wir haben aber auch dazugelernt und gesagt, dass er sich bei den Straßenpolizisten und bei seinen Kollegen weiter vorne bedanken solle. Dann haben wir noch mit besorgter Miene nach einem Geldautomaten gefragt und gesagt, dass wir jetzt nicht einmal mehr Geld zum Tanken hätten und die Sache war geritzt. Um das „Bezahlen“ kommt man wahrscheinlich gar nicht herum, aber man kann ja den Schaden begrenzen. Alles wieder schön verpackt, durch eine Art Desinfektionsbad gefahren und bei den russischen Grenzern wieder gehalten.
So, und los geht’s – nachdem die ersten Grenzer mit unseren Papieren soweit zufrieden waren, erklärte der eine von denen die Grenze ab jetzt für 2Std geschlossen und grinste dabei. Alles klar. Wir fragten wie viel? Pro Person 10€. Mit etwas Schauspielerei, von wegen kein Geld mehr und wie wild rumsuchen, haben wir dann insgesamt satte 10€ zusammengekratzt und dem Grenzer noch einmal den Pass zur „Nachkontrolle“ gereicht. Schon hatten sich die Öffnungszeiten wieder zu unseren Gunsten geändert.
Bei den nächsten Beamten durften wir dann ALLES auspacken. Kein Problem. Macht man doch gerne, wenn es draußen so schön warm ist. MUFF! Auch hier kam dann irgendwann die Frage, ob wir nicht einen kleinen Obolus entrichten möchten? Wir haben aber auch dazugelernt und gesagt, dass er sich bei den Straßenpolizisten und bei seinen Kollegen weiter vorne bedanken solle. Dann haben wir noch mit besorgter Miene nach einem Geldautomaten gefragt und gesagt, dass wir jetzt nicht einmal mehr Geld zum Tanken hätten und die Sache war geritzt. Um das „Bezahlen“ kommt man wahrscheinlich gar nicht herum, aber man kann ja den Schaden begrenzen. Alles wieder schön verpackt, durch eine Art Desinfektionsbad gefahren und bei den russischen Grenzern wieder gehalten.
Zettel ausfüllen hier, Stempel holen da, irgendwas bezahlen dahinten, Unterschrift dort drüben. Dann zum nächsten Häuschen. Wieder alle Papiere zücken und neue Zettel ausfüllen. Wobei wir diesmal wahrscheinlich den Grenzer bis kurz vor einen Nervenzusammenbruch getrieben haben. Zuerst hat keiner den anderen verstanden, was man voneinander will. Mit einem kleinen Wörterbuch Russisch-Deutsch und Deutsch-Russisch ging’s dann doch irgendwie. Nun wollte der Grenzer aber noch für ein Dokument ganz genau wissen, wann wir in Moskau ankommen und wie lange wir dort bleiben wollen. Wir wiederum haben ihm versucht zu erklären, dass da noch alles mögliche dazwischen kommen kann und das wir beim besten Willen nicht sagen können, wann wir wo sind. Und wenn uns Moskau gefallen sollte, dass wir dann auch länger bleiben würden. Nach vielem hin und her hat er dann völlig entnervt etwas reingeschrieben und fertig. Ein anderer Kollege von ihm meinte, dass jetzt wohl ein kleines Präsent fällig wäre. Beim Papiere einpacken müssen wir dann einen 5€ Schein übersehen haben ;-). Da haben wir es aber irgendwie gerne getan. So eine Geduld wie er mit uns hatte. Auf der russischen Seite waren sowieso alle freundlicher, egal an welchem Schalter oder Häuschen wir etwas zu erledigen hatten. Im Grenzgebiet war zum Glück ein Geldautomat, nachdem wir unsere ersten und letzten Rubel auf der ukrainischen Seite für diese Versicherung ausgegeben hatten. Kurzer Blick auf die Uhr. 6,5Std, um von einem Land in das nächste zu gelangen.
Okay, auf geht’s, in das weite unbekannte Land. Wie schon erwähnt, normalerweise sind hinter jeder Grenze die ersten Kilometer der Straßen gut. Da möchte wohl jedes Land erstmal zeigen, wozu es straßenbautechnisch in der Lage ist. Nicht Russland!
Nach ein paar Metern schoss EF an Phil vorbei, um ihn zu stoppen. Nanü, sollte Phil in der Landschaft etwa was übersehen haben? Nein war doch nichts Wichtiges. Der volle Hünersdorffkanister hatte sich nur bei Tempo 100 selbstständig gemacht und ist wie ein Gummiball Erdferkel vor der Nase rumgehopst. Und das Ding hat gehalten!
Nach ein paar Metern schoss EF an Phil vorbei, um ihn zu stoppen. Nanü, sollte Phil in der Landschaft etwa was übersehen haben? Nein war doch nichts Wichtiges. Der volle Hünersdorffkanister hatte sich nur bei Tempo 100 selbstständig gemacht und ist wie ein Gummiball Erdferkel vor der Nase rumgehopst. Und das Ding hat gehalten!
Weit sind wir heute nicht mehr gekommen. Die Landschaft war ähnlich beruhigend wie in der Ukraine. Schnell ein Blick auf die Karte. Schwein gehabt. In der Nähe war gleich ein großer See. Leider stand der Wind/Lüftchen in unsere Richtung und somit auch der ganze Dreck. Algen, tote Fische usw. Was soll’s, trotzdem reingehopst.
Beim Entladen die nächste Überraschung. Phils Koffer am Moped war nur bis zur Hälfte gefüllt. Da waren eine Menge Ersatzteile von KTM GST-Berlin drin und damit war der Koffer, obwohl nur bis zur Hälfte voll, 7Kg über zulässig. Somit hatten die Sachen auch genug Platz, hin und her zu fliegen. Kurzum, Phils Axt hatte eine von 3 Flaschen Oktanbooster zerkloppt. War `ne schöne Sauerei. Die anderen beiden Flaschen sind im Verlauf der Reise auch noch kaputt gegangen. Trotz vermeintlich guter Verpackung. Im Übrigen braucht man so’n Quatsch nicht. Selbst in den
kleinsten Dörfern gibt es immer noch 92er Benzin. Auch wenn man Super tanken muss, dann hört sich die Karre eben mal eine Tankfüllung lang komisch an.
Abends haben sich dann ein paar Jugendliche und Kinder zu uns gesellt. Die waren natürlich total an den Mopeds interessiert. Kurzzeitig kam auch ein LADA mit 6 hübschen Mädels. Die sind leider nur kurz geblieben.

Beim Entladen die nächste Überraschung. Phils Koffer am Moped war nur bis zur Hälfte gefüllt. Da waren eine Menge Ersatzteile von KTM GST-Berlin drin und damit war der Koffer, obwohl nur bis zur Hälfte voll, 7Kg über zulässig. Somit hatten die Sachen auch genug Platz, hin und her zu fliegen. Kurzum, Phils Axt hatte eine von 3 Flaschen Oktanbooster zerkloppt. War `ne schöne Sauerei. Die anderen beiden Flaschen sind im Verlauf der Reise auch noch kaputt gegangen. Trotz vermeintlich guter Verpackung. Im Übrigen braucht man so’n Quatsch nicht. Selbst in den
kleinsten Dörfern gibt es immer noch 92er Benzin. Auch wenn man Super tanken muss, dann hört sich die Karre eben mal eine Tankfüllung lang komisch an.
Abends haben sich dann ein paar Jugendliche und Kinder zu uns gesellt. Die waren natürlich total an den Mopeds interessiert. Kurzzeitig kam auch ein LADA mit 6 hübschen Mädels. Die sind leider nur kurz geblieben.

Die anderen Jugendlichen sind dann auch verschwunden, um kurze Zeit später mit Partyzubehör wieder zu kommen. Feuerholz, Getränke und was zu Essen. Wir haben noch unsere „Reste“ dazugelegt und los ging’s mit dem gemütlichen Abend. Einer von den Jugendlichen brachte noch selbst angesetztes irgendwas....... Er meinte, dass sei was ganz besonderes. Wir waren jedoch der Meinung, das dass Benzin mit Zitrone ist. Hat er aber wacker abgestritten. Seine Kumpels haben uns zugestimmt.
Zwischendurch noch ein Blick auf’s Tacho, 300Km.


































