Montag, 21. Mai 2007


Am 1.Tag sind wir, Andreas das Erdferkel und Philipp die Moddersau, wie geplant
um 7:30 Uhr gestartet. Obwohl Phil mit seiner Freundin noch bis kurz vor 7Uhr im
Bett gelegen hat. Die Mopeds hatten wir schon am Tag davor bei unserer Abschiedsparty gepackt und wie es sich gehört noch bis kurz vor Schluss am Moped rumgeschraubt.













Auf der Fahrt von Berlin nach Polen (Küstrin) haben wir dann mal so die ersten
Slalomversuche mit den voll gepackten Karren gemacht. Zum Resultat ist Phil nur
noch „ach du meine Nase“ eingefallen. Oder um es mal im Berliner Slang zu sagen „dit jehtja janich die Scheiße“. Eigentlich war das Gepäck nicht schwerer als ein normaler Sozius, nur dass der Sozius bei Kurswechseln mitgeht. Hinter der Grenze sind wir erstmal auf ein Käffchen und Kakao rechts rangefahren und nebenbei haben wir die Helmsets von den Funkgeräten eingebaut. Gar nicht so einfach, die genaue Position der Ohren im Helm zu finden.
Wir mussten dann auch bald feststellen, dass die Gesprächsqualität über 60Km/h nur für die nötigsten Infos reicht. In Poznan hatten wir uns das erste mal kurz verfahren, weil sich das Navi “verlaufen“ hatte.

















Nachmittags waren wir noch etwas essen und haben uns anschließend auf die
Nachtlagersuche begeben. Haben auch recht schnell ein schönes Plätzchen am Wasser
gefunden...
...und weil wir so schön nassgeschwitzt waren, sind wir auch gleich mal mit Sachen
ins Wasser gesprungen.




Noch einmal einen Blick aufs Tacho - 560 km. Ist ok, da wir geplant hatten, pro Tag, nur ca. 300 km zu fahren.
Nachts, gegen 1:30 Uhr, wurden wir von Wildschweinen geweckt. Man waren die Viecher laut. Als waschechter Stadtmensch bekommt man da schon etwas Angst. Die Mopedschlüssel hatten wir schon in der Hand, um mit den Karren Krach zu machen, falls die näher gekommen wären. Aber die ganze Aktion war zum Glück nur kurz und einmalig in dieser Nacht.


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